Klassische Scheitholz-Öfen mit Specksteinmantel

10.01.12 | Von brugger | Kategorie: Aus der Praxis

Foto: www..tulikivi.com

Viele Ofenbesitzer wünschen sich aus verschiedensten Gründen als Befeuerungsmaterial Holzscheite. Kein Problem. Der finnische Hersteller Tulikivi aus Juuka brachte Öfen auf den Markt, die sowohl mit Pellets, als auch mit Scheitholz, oder beidem gleichzeitig befeuert werden können. Diese Öfen werden auch Hybrid-Öfen genannt. Sie sind mit Speckstein ummantelt und vereinen die Vorteile der Pellets mit den Annehmlichkeiten von Scheitholz.

Diese Hybrid-Öfen besitzen als Zusatzausstattung eine sogenannte Wirbelkammer. Bestehende Speckstein-Öfen können mit solch einer Kammer auch nachgerüstet werden. Durch seine Ummantelung besitzt ein Hybrid-Ofen eine viel höhere Wärmeleitfähigkeit, als die herkömmlichen Pellet-Ofen-Modelle. Er erwärmt sich sehr gleichmäßig und kann die Wärme länger und nachhaltiger speichern.

In einem Specksteinofen mit eingebauter Wirbelkammer kommt es zu einer effektiven Vermischung der Verbrennungsgase mit der Verbrennungsluft. Weil die Luft genau an der optimalen Stelle über Pellets und Scheite strömt, verbrennen diese Materialien sehr sauber. Eine Wirbelkammer ist in der Lage, den gesamten Pellet-Vorrat für den entsprechenden Heizzyklus aufzunehmen. Das bedeutet, das Feuer füllt den gesamten Feuerraum optimal aus.

Über eine mögliche Nachrüstung bestehender Anlagen, geben der finnische Hersteller und die entsprechenden Händler gerne Auskunft.

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